die Havelbrüder im Juli

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Am ersten Wochenende des Monats fand unser traditionelles Nachwuchsturnier „Canoe & Cocktails“ auf dem Programm.
Da in Sachsen schon Ferien waren und das Wetter nicht ganz so toll wie in den letzten Jahren war, war diesmal nicht ganz so viel Betrieb auf unserem Gelände wie sonst. Dies tat aber weder der Begeisterung der Zuschauer noch der Aktiven Abbruch. Die Kids in den Klassen U12 und U14 waren mit Feuereifer bei der Sache und boten uns begeisternde Spiele. Unser Dank gilt allen, die beim Auf- und Abbau, der Vorbereitung des Events und bei der Betreuung des, von den Eltern wie immer hervorragend bestückten Buffets, tatkräftig geholfen haben!

Am Wochenende darauf ging es für unsere Damen beim zweiten Spieltag der zweiten Liga darum, sich eine möglichst gute Position für die Aufstiegsrunde Anfang August in Essen zu verschaffen. Mit drei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen errichte das Team in der Abschlusstabelle Rang sieben und darf um den Aufstieg mitspielen. Mit der VMW wartet im Viertelfinale allerdings gleich ein ganz dicker Brocken.

Wiederum eine Woche später traten unsere Herren zum vierten und letzten Spieltag der Bundesliga an. Am dritten Spieltag hatte das Team vier Siege und eine Niederlage eingefahren und es hätte schon mit dem Teufel zugehen müssen, wenn es sich in Berne noch hätte von Platz eins verdrängen lassen. Die Jungs haben mal wieder ordentlich geliefert und die starken Mannschaften aus dem Westen allesamt geschlagen. Nach der Vorrunde thront das Team mit satten zwölf Punkten Vorsprung auf die Mühle an der Tabellenspitze. Ausschlaggebend ist die hervorragende Defensive, in 22 Spielen musste das Team lediglich 30 Gegentore hinnehmen. Hoffen wir mal, dass es bei der Deutsche Meisterschaft mal wieder für den ganz großen Wurf reicht! Neben der Mühle dürften die wieder erstarkten Liblarer die Hauptkonkurrenten sein.

Bei den Finals in Hannover stand Kanupolo am 25.7. zum insgesamt dritten Mal auf dem Programm. Bei diesem „Miniturnier“, an dem die vier bestplatzierten Teams der letzten Deutschen Meisterschaft teilnehmen, wird das sog. Speedpolo gespielt. Die gravierendsten Unterschiede zum „normalen“ Polo liegen darin, dass hier nur vier Spieler pro Team auf dem Feld sind, die Spielzeit pro Hälfte um zwei Minuten reduziert ist und dem angreifenden Team lediglich 30 statt wie üblich 60 Sekunden Zeit bis zum Abschluss des Angriffs eingeräumt werden. Unsere Herren hatten die beiden ersten Konkurrenzen gewonnen und gingen somit nicht nur als Titelverteidiger sondern auch bisher einziger Titelträger an den Start. Erklärtes Ziel war es natürlich diese weiße Weste zu behalten und sich zum dritten Mal in Folge zum Deutschen Meister im „Speedpolo“ zu krönen. Gesagt getan, mit einem eindrucksvollen 8:2 im Finale gegen die Wanderfalken aus Essen wurde nicht nur die Serie fortgesetzt sondern die Jungs haben auch mal gleich ein eindrucksvolles Zeichen in Hinblick auf die Deutschen Meisterschaften Mitte August
gesetzt. So kann es dort dann gerne weitergehen.

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